Was ist ein Prozess-Statusmodell?
Ein Prozess-Statusmodell beschreibt alle möglichen Zustände, die ein Objekt (z. B. ein Auftrag, eine Rechnung oder eine Anfrage) in einem Geschäftsprozess durchläuft — von der Initiierung bis zur Fertigstellung oder Stornierung.
Ein Prozess-Statusmodell beschreibt alle möglichen Zustände eines Objekts — von beantragt bis abgeschlossen — einschließlich erlaubter Übergänge und Trigger. Es ist die Grundlage für korrekte ERP-Konfiguration und automatische Statusaktualisierungen durch KI-Agenten.
Warum ein Statusmodell definieren?
Ohne ein explizites Statusmodell entstehen Prozessfehler: Mitarbeiter wissen nicht, in welcher Phase sich ein Objekt befindet, Systeme synchronisieren falsch und Berichte stimmen nicht. Ein Statusmodell macht die Prozesssteuerung explizit und im ERP konfigurierbar.
Beispiel: Statusmodell für einen Einkaufsauftrag
| Status | Bedeutung | Verantwortliche Rolle |
|---|---|---|
| Entwurf | Auftrag erstellt, aber noch nicht genehmigt | Einkäufer |
| Zur Genehmigung | Wartet auf Autorisierung | Manager |
| Genehmigt | Bereit zur Übermittlung an Lieferant | Einkäufer |
| Bestätigt | Lieferant hat bestätigt | System / KI-Agent |
| Eingegangen | Waren oder Dienstleistung geliefert | Lager |
| Fakturiert | Rechnung erhalten und geprüft | Finanzen |
| Abgeschlossen | Bezahlt und abgewickelt | Finanzen |
Statusmodell in Business Design Studio
Business Design Studio erfasst das Statusmodell jedes Kernprozesses während der Canvas-Phase. Pro Status werden die erlaubten Übergänge, Trigger und verantwortlichen Rollen festgelegt — direkt exportierbar als ERP-Konfiguration für Business Central.
Häufig gestellte Fragen
Diesen Begriff in der Praxis erleben
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